Frauen-Ratgeber
Wir alle haben eine Leidenschaft für etwas. Das hier ist meine! Ich möchte mein Wissen und meine Erfahrungen gerne teilen.
Osteopathie und Gynäkologie
In der Gynäkologie wird dem Becken der Frau eine große Bedeutung beigemessen. Entscheidend ist aber nicht nur, die Lage aller anatomisch wichtigen Organe im Becken einzeln zu betrachten, sondern die Ganzheitlichkeit des weiblichen Körpers anzuerkennen.
Intakte Organbeziehungen des weiblichen Beckens zu den Nachbarregionen spielen dabei eine wichtige Rolle. Der Körper steht im Einklang mit sich selbst, wenn die Funktionalität von Uterus, Blase und Rectum mit den Faszien, der Muskulatur und der Wirbelsäule uneingeschränkt funktionieren und diese mittels der Nervenleitbahnen ohne negative Einflüsse bis nach oben zum Schädel gelangen.
Treten Störungen oder Beschwerden des weiblichen Urogenitaltraktes auf, nimmt die osteopathische Behandlung einen wichtigen Stellenwert ein. Dankbar und offen unterziehen sich immer mehr Frauen einer osteopathischen Behandlung, die mit sanften Techniken den körpereigenen Heilungsprozess unterstützt und eine deutliche Verbesserung der Beschwerden erreichen kann.
Frau-Sein darf in diesen Fällen auch heißen, dem Gewebe in seiner dreidimensionalen Anpassung Unterstützung und Zeit geben, sich zu korrigieren und Gesundheit auszudrücken. Beschwerden wie Inkontinenz, Beckenbodenprobleme, Myome, ein prämenstruelles Syndrom oder Menstruationsbeschwerden sind demnach Erscheinungen, die mit der osteopathischen Behandlung positiv beeinflusst werden können.
Auch nach gynäkologischen und abdominalen Eingriffen, nach onkologischen Operationen und während oder nach einer Chemotherapie oder Bestrahlung hilft die Osteopathie, den weiblichen Körper wieder in Einklang zu bringen. Ebenso unterstützen osteopathische Behandlungen Frauen und das Kind während und nach einer Schwangerschaft.
Effektive Hilfe kann Osteopathie auch bei klimakterischen Beschwerden leisten oder wenn das Thema Unfruchtbarkeit bei Paaren mit Kinderwunsch Hilflosigkeit und Verzweiflung in das Leben trägt.
Eine große Chance für den Erfolg einer Therapie liegt im Bewusstsein, dass nicht nur schulmedizische Diagnosen hinter einem Beschwerdebild liegen können. In der für die Gynäkologie relevanten Körperregion befindet sich das erste und zweite Chakra. Die beiden Chakren beeinflussen in großem Maß das urgenitale System der Frau, wenn diese durch bestimmte Einflüsse in ein Ungleichgewicht geraten.
Das 1. Chakra, auch Wurzelchakra oder Muladhara Chakra genannt, steht für das Urvertrauen eines Menschen, das er nach seiner Geburt als zunächst hilfloses Wesen, erfährt. Es verbindet ihn mit dem Irdischen. Erlebt ein Mensch existentielle Ängste oder verliert das Vertrauen zu anderen, können seelische Störungen auftreten. Das Chakra steht ebenfalls für die körperliche Ebene der Sexualität und für Stabilität und Durchsetzungskraft. Und es erstrebt die Verbindung der Person zu seiner Mutter und zur Mutter Erde.
Das 2. Chakra, auch Sakralchakra oder Swadistana Chakra genannt, steht für die ursprüngliche Lebenslust und göttliche Schaffenskraft. Es ist der Sitz ursprünglicher Emotionen, von Kreativität und Fortpflanzungstrieb.
Patienten, deren Chakren in einer bestimmten Art und Weise blockiert sind, leiden häufig unter Symptomen wie einer Über- oder Unterfunktion des Sexualtriebes. Ihre Seele leidet, während eine Kompensation durch Süchte erfolgt. Auch Antriebslosigkeit und depressive Verstimmungen können auftreten. Mit der Ganzheitlichkeit des Körpers reagieren auch andere Organe auf diese Blockaden. Eierstöcke, Keimdrüsen und bei Männern die Hoden werden hormonell beeinflusst, ebenso wie Sperma, Urin und Tränen.
Mit der Auflösung der Blockaden fokussiert sich der Körper wieder neu auf die Kommunikation mit dem inneren Wesen. Mit jenen Bedürfnissen, die er wirklich möchte und braucht, womit er Freude erfährt. Ein ausgeglichenes Sakralchakra befähigt zu einer seelisch körperlichen Übereinstimmung in der Partnerschaft und prägt den Familiensinn. Der Mensch ruht wieder in sich.
Die osteopathische Behandlung begreift den menschlichen Körper als Einheit. Eine Therapie löst Blockaden auf und bringt Körperfunktionen wieder in Einklang. Für die Frauengesundheit eröffnet die Osteopathie weitere Wege, sanft und behutsam Beschwerden zu lindern und die Selbstheilungskräfte zu stärken.
Gemeinsam mit der Heilpraktikerin Andrea Posch (www.sanftefrauenmedizin.de) biete ich Dir einen Weg an, um Dich als Frau in deiner Ganzheit zu entdecken und entfalten.
Bioenergetische Osteopathie
Die therapeutische Berührung in der Bioenergetischen Osteopathie geht über die physische Ebene hinaus und berührt dich als gesamten Menschen – Körper, Geist und Seele. Diese Berührung setzt die Kraft der Selbstheilung frei und fördert das Wohlbefinden auf allen Ebenen.
Der Weg zur Selbstheilung („die Liebe heilt“)
Erfahre die verborgenen Kräfte der Selbstheilung und der Selbstwirksamkeit und entdecke dadurch den für dich bestimmten Weg – dein Dharma. Wir begegnen uns im Feld der göttlichen Liebe, die uns innewohnt – bedingungslos. Ohne Worte, also nonverbal, gehen wir in eine Kommunikation, die nicht bestimmt ist von logischem Denken oder Rationalität.
Die Magie der dynamischen Stille
Im Zentrum der Bioenergetischen Osteopathie steht die dynamische Stille. Diese Stille ist nicht nur das Fehlen von Geräuschen, sondern ein Raum der tiefen inneren Ruhe, in dem sich die Selbstheilungskräfte entfalten können. Durch das Eintauchen in diesen Zustand der dynamischen Stille entsteht eine Resonanz zwischen Dir als Patient*in und mir als Therapeutin, um die Heilungsprozesse auf einer tiefen Ebene zu aktivieren.
Herz zu Herz Verbindung - Heilung durch Mitgefühl
Die Herz zu Herz Verbindung ist eine fundamentale Komponente der biodynamischen Arbeit. Sie ermöglicht eine nonverbale Kommunikation und schafft ein Feld bedingungsloser Liebe und Mitgefühl. Durch diese Verbindung wird die heilende Energie verstärkt, die du benötigst, um deine Selbstheilungskräfte zu mobilisieren.
Die Arbeit in der dynamischen Stille und mit der Herz zu Herz Verbindung führt zu einer tiefgreifenden Heilung, die jenseits des Egos und des logischen Denkens liegt. Mit bedingungsloser Liebe und tiefer Achtsamkeit begleite ich Dich auf deinem Weg zur Selbstheilung.
Jim Jealous
Das Modell der biodynamischen Osteopathie wurde von Dr. James S. Jealous entwickelt und kann letztlich auf Dr. Still und Dr. Sutherland, einen Schüler von Dr. Still, zurückverfolgt werden. Jim Jealous begann 1994 mit seinen biodynamischen Ausbildungskursen, die von Tom Shaver in Europa übernommen und weiterentwickelt wurden und als Grundlage der bioenergetischen Osteopathie gelten.
Osteopathie ist eine Gelegenheit, den Leidenden in dieser Welt zu helfen, die „Größe des Himmels“ zu erfahren. Wenn man in dieser Arbeit wächst, wird sich das eigene Leben langsam ändern, bis man in sich den Wunsch entdeckt, zu dienen, ohne dafür Lohn zu erwarten. (freie Übersetzung)
Jim Jealous D.O.
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